Heute freue ich mich sehr, in die neue Artikelserie zum derzeit viel diskutierten Thema „Hydraulic Fracturing“ (Fracking) einführen zu dürfen. Diese wird verfasst von meinem Arbeitskollegen Herrn Christian Großner, M.Sc., der an der Technischen Universität Clausthal das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens mit der Fachrichtung Energie- und Rohstoffmanagement absolviert hat. Vor diesem fachlichen Hintergrund und seinem großen persönlichen Interesse beschäftigt er sich vor allem mit den aktuellen Herausforderungen hinsichtlich einer zukunftsfähigen, insbesondere netzgebundenen Energieversorgung über konventionelle Primärenergieträger aus fossilen Rohstoffen. Weiterlesen
Kategoriearchiv: Energiewirtschaft
Preissituationen am Energieterminmarkt
Im letzten Artikel wurden die theoretischen Grundzüge des Energiehandels skizziert, so dass in diesem Artikel nun die verschiedenen Preissituationen am Terminmarkt vorgestellt werden können. Zugrunde gelegt werden dabei klassische Warentermingeschäfte bezüglich der im vorhergehenden Beitrag angeführten energiemarktrelevanten Commodities, die ihren Liefertermin typischerweise in der Zukunft haben. Die handelsübliche Kaskadierung erfolgt dabei in der Regel in Jahren, Quartalen, Monaten, Kalenderwochen oder kleinstgranular auch in (> 3) Börsentagen. Weiterlesen
Der Strom- und Commodityhandel am Energiemarkt
Im folgenden Beitrag sollen die verschiedenen Preissituationen am Terminmarkt vorgestellt werden, die insbesondere im Rahmen des Strom- und Commodityhandels in der Energiewirtschaft auftreten können. Dazu werden in diesem Artikel zunächst einmal die wesentlichen Grundzüge des Energiehandels als diesbezügliche thematische Basis erläutert. Weiterlesen
Die Offshore-Plattform „Mittelplate“ in der Nordsee
In einem früheren Artikel wurde auf die Problematik der Energieimportabhängigkeit Deutschlands eingegangen. Im Zusammenhang mit dem in den vorangehenden Beiträgen thematisierten Offshore-Bereich soll an dieser Stelle nun die einzige deutsche Offshore-Plattform zur Bohrung nach und Förderung von Erdöl vorgestellt werden, die durch die damit einhergehende Ölproduktion einen Teil zur inländischen Energieversorgung beiträgt und somit die Importabhängigkeit Deutschlands zu einem gewissen Anteil verringert. Weiterlesen
Der Handel mit Emissionszertifikaten aus Unternehmenssicht
Im vorigen Artikel wurde der Emissionshandel in Deutschland in seinen Grundzügen als ein marktbasierter Ansatz zum Erreichen der im Kyoto-Protokoll definierten Emissionsziele vorgestellt. Wesentlich für Unternehmen ist in diesem Zusammenhang die Möglichkeit, den Handel mit Emissionszertifikaten als zusätzliche Einnahmequelle zu nutzen. Denn Firmen bzw. Länder, die das Abkommen ratifiziert haben, sind nicht nur verpflichtet, die dort determinierten CO2-Emissionsziele zu erfüllen, sondern gleichzeitig auch berechtigt, am weltweiten Handel mit Emissionszertifikaten teilzunehmen. Dieser ermöglicht es Staaten bzw. Unternehmen, die ihre Treibhausgasemissionen stärker als erforderlich senken, ihre überschüssigen Reduktionen zu nutzen bzw. mit diesen zu handeln, um sie mit Emissionen aus anderen Quellen inner- oder außerhalb des Landes zu verrechnen. Weiterlesen
Der Emissionshandel in Deutschland
In der Europäischen Union gibt es seit dem 01.01.2005 den sogenannten Emissionshandel. Rechtliche Grundlage hierfür ist die 2003 erlassene EU-Emissionshandelsrichtlinie, die Vorgaben in Bezug auf ein System für den Handel mit Treibhausgasemissionszertifikaten in der EU definiert. Handelsprodukte sind dabei Emissionszertifikate, die das Recht verbriefen, die Umwelt bis zu den in ihnen angegebenen Grenzen belasten zu dürfen, also im Grunde Umweltlizenzen. Dieses Konzept kann als Leistung eines kosteneffizienten Beitrags zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen gemäß den Verpflichtungen aus dem Kyoto-Protokoll aufgefasst werden. Weiterlesen