Dirk Hottmann

Infos aus der Energiewirtschaft

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Im Beitrag „Die Offshore-Umspannstation zwischen Verbundnetz und Offshore-Windpark“ wurden neben der im Artikel „Der Offshore-Konverter in der Drehstrom- und Gleichstromauslegung“ behandelten Offshore-Umspannstation noch die für eine Hochspannungsübertragung wesentlichen weiteren Themenpunkte Kabelstrecke zwischen Windpark und Verbundnetz sowie Umspannstation an Land genannt, die im folgenden näher betrachtet werden sollen.

Im vorigen Artikel wurde die Offshore-Umspannstation zwischen Verbundnetz und Offshore-Windpark behandelt, die entweder in der Drehstrom- oder in der Gleichstromvariante ausgelegt werden kann. In diesem Beitrag sollen diese beiden Auslegungsmöglichkeiten des Seekonverters nun etwas genauer beschrieben werden.

Für die Stromverbindung zwischen einem Offshore-Windpark und dem Festland kommen grundsätzlich die beiden Varianten der Gleichstrom- (HGÜ) und der Drehstromanbindung in Frage. Bis zu einer Leistung von etwa 1 GW empfiehlt sich z. Zt. noch die Drehstromübertragung. Die HGÜ bietet demgegenüber technische und ökonomische Vorteile bei höheren Übertragungsleistungen über größere Entfernungen. Ein weiterer Pluspunkt der HGÜ liegt […]

Bei Entfernungen von bis zu 60 km zwischen dem Windparkstandort auf See und dem zugehörigen Netzanbindungspunkt an Land wird i. d. R. die herkömmliche Technik der Drehstromübertragung mittels Kabel angewendet. Die Ladeleistung, die sog. Blindleistung, hervorgerufen durch die Kapazitätsbeläge der Seekabel, wird bei höheren Entfernungen allerdings so groß, dass eine Übertragung der von den Windenergieanlagen gelieferten Wirkleistung in […]