Für die meisten Konsumenten kommt der elektrische Strom schlicht „aus der Steckdose“, d. h. die eigentliche Herkunft der abgerechneten Energie ist für einen Großteil der beziehenden Haushalte nicht weiter von Relevanz. Aus Gründen der Kostentransparenz sowie eventuell aus Umweltgesichtspunkten sollte der Endverbraucher jedoch auch das Thema Stromkennzeichnung in seinem eigenen Interesse berücksichtigen. Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hat zu diesem Zweck eine entsprechende Regelung in Form des § 42 geschaffen, der die Elektrizitätsversorgungsunternehmen (EVU) dazu verpflichtet, den von ihnen gelieferten Strom adäquat zu kennzeichnen.
Kategoriearchiv: Energiewirtschaft
Compliance in der Energiewirtschaft
Im vorigen Artikel „Unbundling in der Energiewirtschaft“ wurde das Thema Entflechtung auf dem energiewirtschaftlichen Sektor behandelt. In diesem Zuge fällt auch immer wieder der Begriff „Compliance“, der inhaltlich eng mit dem vorgenannten Terminus zusammenhängt. Weiterlesen
Unbundling in der Energiewirtschaft
Im Zuge gesetzgeberischer Regulierungsmechanismen auf dem energiewirtschaftlichen Sektor ist oftmals die Rede vom sogenannten „Unbundling“. Was bedeutet dieser Begriff nun genau?
Anreizsysteme zur Erhöhung von Verfügbarkeit und Leistung des Kraftwerksparks
Im Bereich des Kraftwerksmanagements stellt sich in erster Linie die grundlegende Optimierungsaufgabe, einen maximalen Gewinn aus dem verfügbaren Asset-Portfolio durch Verkauf der damit erzeugten Strommengen am Großhandelsmarkt zu erzielen. Somit besteht die Grundidee in einer Nutzenmaximierung bei gegebenem Input, dem verfügbaren Kraftwerkspark, die in ihrem strukturellen Kerngedanken auf die sogenannte Principal-Agent-Theorie, ein Teilgebiet der Neuen Institutionenökonomik innerhalb der Wirtschaftswissenschaften, zurückgeht. Weiterlesen
Bilanzkreise
Im Bereich der Energiewirtschaft ist des öfteren die Rede von sogenannten Bilanzkreisen. Was genau ist unter diesem Begriff nun zu verstehen? Weiterlesen