Schlagwort-Archive: Ökobilanz

Umweltziele – ein Fallbeispiel aus der Praxis VII

In diesem abschließenden Beitrag rund um das Thema Umweltziele geht es um die auf operativer Unternehmensebene vorzunehmenden spezifischen Maßnahmen und Aktivitäten zur bestmöglichen Erreichung der festgelegten ökologieorientierten Zielsetzungen in Form der vorgegebenen Soll-Zustände. Demgemäß repräsentieren diese Aktionsprogramme als klar und verständlich zu formulierende Handlungsanweisungen konkrete Anforderungen an die betroffenen Mitarbeiter bzw. Organisationseinheiten (Gruppen, Abteilungen, Bereiche etc.). Weiterlesen

Umweltziele – ein Fallbeispiel aus der Praxis VI

Wie bereits im Zusammenhang mit der exemplarischen Vorstellung der angeführten Beispiele zu möglichen Umweltzielen und -kennzahlen erwähnt, ist auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass eine konkret quantifizierende Darstellung sowohl der in diesem Artikel behandelten Vorgaben als auch der im nachfolgenden Beitrag zu thematisierenden Maßnahmen in erster Linie für die hier verfolgten theoretisch-demonstrati­ven Zwecke vorgesehen ist. Weiterlesen

Umweltziele – ein Fallbeispiel aus der Praxis V

Für die in den vorangegangenen Artikeln determinierten potenziellen Umweltziele müssen nun diesbezüglich geeignete Kennzahlen festgelegt werden, die die jeweiligen Zielvereinbarungen im Sinne quantifizierender, umsetzungsunterstützender Indikatoren operationalisieren und damit auch auf operativer Ebene messbar machen. Weiterlesen

Umweltziele – ein Fallbeispiel aus der Praxis IV

Als fünfter und letzter ökologischer Zielaspekt wird aus gegebenem Anlass der ebenfalls outputorientierte Bereich der als Schadstoffausstoß aufzufassenden Emissionen angeführt. Vor allem aus umweltrechtlicher Sicht kommt diesem Gesichtspunkt eine zentrale Bedeutung zu, als verschiedene ökologiebezogene Rechtsquellen, beispielsweise in Form der Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImschV) oder der TA Luft, unterschiedlichste emissionsspezifische Anforderungen an Unternehmen zur Vermeidung anlagenbedingter Umwelteinwirkungen postulieren. Weiterlesen

Umweltziele – ein Fallbeispiel aus der Praxis III

Als eine letzte inputbezogene Bilanzierungsgröße soll der im Unternehmen erforderliche Wassereinsatz betrachtet werden. Auch in diesem umweltrelevanten Bereich ergibt sich aus einer Verminderung des Wasserverbrauchs konsequenterweise eine unmittelbare Senkung der anfallenden (Trink-)Wasserkosten, so dass eine entsprechende strategische Zielsetzung, beispielsweise in Form der Vorgabe „Reduktion des Wasserbedarfs“, als weiteres Umweltziel Eingang in die Zielkonzeption des Fiktivbetriebs finden soll. Weiterlesen

Umweltziele – ein Fallbeispiel aus der Praxis II

Zentraler Ausgangspunkt für die Identifikation und Determinierung der langfristigen organisationalen Ökologiezielsetzungen ist der in der Praxis hinlänglich bekannte Sachverhalt, dass ein sparsamer Ressourcenumgang im Betrieb sowohl in ökologischer als auch in ökonomischer Hinsicht vorteilhaft ist. Weiterlesen

Umweltziele – ein Fallbeispiel aus der Praxis I

Im Hinblick auf umweltbedeutsame Zielsetzungen, die aufgrund ihrer betriebsbezogen strategischen Relevanz in die ökologische Unternehmensausrichtung aufgenommen werden sollen, werden in diesem und in den folgenden Beiträgen einige beispielhafte Zielvereinbarungen diskutiert, die aufgrund ihrer allgemeingültigen Relevanz für jedes Unternehmen im Produktionsgewerbe einen unmittelbaren Praxisbezug aufweisen. Weiterlesen

Stoff- und Energieflussanalysen (SEFA) als zentrale Elemente einer Ökobilanz

Die im Artikel „Life Cycle Assessment nach ISO 14040 ff.“ skizzierte Ökobilanz stellt ein betriebliches Informationssystem des operativen Umweltcontrolling mit dem Ziel der Abbildung und Bewertung eventueller ökologischer Auswirkungen des jeweils betrachteten Produktsystems dar. Materielle Grundlage für eine derartige Ökobilanzierung sind sogenannte Stoff- und Energieflussbilanzen (SEFA), die auch als Material- und Energie- bzw. als Input- / Output-Analysen (IOA) bezeichnet werden und alle in den betrachteten Prozess einfließenden sowie aus ihm ausströmenden Stoffe und Energien erfassen und aufbereiten. Sie repräsentieren eine systematisierte Methodik zur Abbildung, Beschreibung und Interpretation von Stoff- und Energieaustauschprozessen mit dem Ziel, die Wege von Stoffen (chemische Elemente, Verbindungen, Material etc.) und Energieformen bzw. -trägern durch das zu untersuchende System hindurch zu ermitteln und die daran beteiligten Prozesse zu definieren. Im Ergebnis erhält man detaillierte Informationen über die mengenmäßige Verteilung (Gewicht, Volumen) von Stoffen und Energien im betrachteten Bilanzierungsraum. Weiterlesen