Archiv der Kategorie: Netzstabilität

Systemrelevanz von Kraftwerksanlagen

Im letzten Artikel „Energie als kritische Infrastruktur“ wurden kritische Infrastrukturen und deren wichtige Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen behandelt, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Dies schließt auch den Energiesektor ein. Zusätzlich gibt es den energiewirtschaftlichen Begriff der Systemrelevanz, der in diesem Beitrag näher erläutert werden soll. Weiterlesen

Energie als kritische Infrastruktur

In den vorangegangenen Beiträgen „IT-Schutz von Kraftwerken vor Cyberbedrohungen“ und „Folgen eines langandauernden und großflächigen Stromausfalls“ wurde der Begriff der sogenannten „kritischen Infrastruktur“ angesprochen, der in diesem Artikel näher erläutert werden soll. Weiterlesen

„BLACKOUT – Morgen ist es zu spät“

An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, die Behörden zu warnen – erfolglos. Als Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, tauchen in Manzanos Computer dubiose E-Mails auf, die den Verdacht auf ihn selbst lenken. Er ist ins Visier eines Gegners geraten, der ebenso raffiniert wie gnadenlos ist. Unterdessen liegt ganz Europa im Dunkeln, und der Kampf ums Überleben beginnt… Weiterlesen

Folgen eines langandauernden und großflächigen Stromausfalls

Im letzten Artikel wurde der IT-Schutz von Kraftwerken vor Cyberbedrohungen thematisiert. Angesprochen wurden dabei mögliche Schutzmaßnahmen auf Basis eines entsprechenden IT-Sicherheitskataloges der Bundesnetzagentur (BNetzA) und des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) speziell für Energieanlagen. In diesem Beitrag soll es nun nicht mehr um eine solche Prävention derartiger Attacken, sondern um die möglichen Folgen und Ausmaße eines langandauernden und großflächigen Stromausfalls gehen, die in einer umfangreichen Studie des Büros für Technikfolgenabschätzung beim Deutschen Bundestag eingehend untersucht und beschrieben wurden. Weiterlesen

IT-Schutz von Kraftwerken vor Cyberbedrohungen

Spätestens seit dem im Juni 2010 entdeckten Computerwurm Stuxnet (RootkitTmphider), mit dem unter Ausnutzung bis dato noch unveröffentlichter Sicherheitslücken im Betriebssystem (sog. Zero-Day-Exploits) insbesondere gezielte Angriffe auf Leittechnik und Steuerungssysteme von Kraftwerksanlagen in Westeuropa, den USA und Asien durchgeführt wurden, wird dem Thema Cyberattacken große Bedeutung zugeschrieben, infolgedessen die Bundesnetzagentur im August 2015 zum Zwecke der IT-Sicherheit im Energiesektor einen entsprechenden Sicherheitskatalog veröffentlichte, der an Betreiber von Strom- und Gasnetzen gerichtet ist. Weiterlesen

Die atypische Netznutzung II

Im vorangegangenen Artikel „Die atypische Netznutzung I“ wurde das Thema der individuellen Nutzung des Stromnetzes durch Großverbraucher wie Industrie- oder Gewerbekunden skizziert. In diesem Beitrag soll nun näher auf die unterschiedlichen zeitlichen und genehmigungsrechtlichen Rahmenbedingungen bei einer Teilnahme von Stromkunden an der atypischen Netznutzung eingegangen werden, die von Netzbetreiber, Regulierungsbehörde und Gesetzgeber vorgegeben sind. Weiterlesen

Die atypische Netznutzung I

Unter der atypischen oder individuellen Nutzung des Stromnetzes ist die gesteuerte Verminderung ihres maximalen Leistungsbezugs durch Großkunden in den durch die gewöhnliche Kundenlast entstehenden Hochlastzeiten auf einer Spannungs- oder Umspannungsebene zu verstehen. Mit diesem veränderten netzschonenden Nutzungsverhalten können Verbraucher gegenüber dem zuständigen Netzbetreiber ihr jeweiliges Netznutzungsentgelt (vgl. Artikel „Netznutzungsentgelte in der Energiewirtschaft“) verringern. Weiterlesen

Energiewirtschaftliche Ausgleichsenergie

Unter dem energiewirtschaftlichen Begriff der Ausgleichsenergie ist diejenige kaufmännisch bilanzierte und abgerechnete Energie zu verstehen, die benötigt wird, um die (positive oder negative) Differenz zwischen dem tatsächlichen Verbrauch einerseits und der erzeugten Einspeisung von Energiemengen andererseits innerhalb eines sogenannten Bilanzkreises (vgl. Artikel „Energiewirtschaftliche Bilanzkreise“) im Nachhinein finanziell zu decken. Weiterlesen