Dirk Hottmann

Infos aus der Energiewirtschaft

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Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) spielt im Zusammenhang mit zwei auf dieser Internetseite behandelten Themen eine zentrale Rolle, daher soll ihm an dieser Stelle ein separater Beitrag gewidmet werden. Zum einen ist das EnWG die wesentliche Rechtsquelle für Redispatch-Maßnahmen (vgl. Artikel „Das EnWG als Rechtsgrundlage für Redispatch-Maßnahmen“), zum anderen stellt es die gesetzliche Basis für die in […]

Die gesetzliche Grundlage für die in den vorangegangenen Artikeln erläuterte Reservekraftwerksverordnung (ResKV) ist das zentrale Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), das als grundlegende Rechtsquelle die Elektrizitäts- und Gasversorgung in Deutschland regelt.

Die vorhergehenden Beiträge dieser Artikelserie haben die Grundzüge, Inhalte und Spezifikationen der im Juli neu erlassenen Reservekraftwerksverordnung (ResKV) erläutert. In diesem Beitrag soll die das übergeordnete Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) materiell ausgestaltende Rechtsquelle nun aus Sicht der betroffenen Anlagenbetreiber, aber auch aus Sicht der Verbraucher einer kritischen Betrachtung unterzogen werden.

In den drei vorangegangenen Artikeln wurden die aus der neu erlassenen Reservekraftwerksverordnung (ResKV) resultierenden Rechte, Pflichten und Rahmenbedingungen im Zusammenhang mit der Vorhaltung von Reservekapazitäten beschrieben. In diesem Artikel soll nun abschließend der aus der VO hervorgehende Zeitplan für die Beschaffung bzw. Vermarktung von Netzreserve erläutert werden, an dem sich interessierte Anlagenbetreiber orientieren können.

In diesem Artikel zur Reservekraftwerksverordnung (ResKV) soll das einschlägige Verfahren zur Beschaffung und Vergabe von Netzreserve in seinen Grundzügen beschrieben werden, an dem die die Reserveenergie bereitstellenden Anlagenbetreiber, die systemverantwortlichen Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) und die koordinierende Bundesnetzagentur (BNetzA) beteiligt sind.

Im vorigen Artikel wurden die Grundzüge der im Juli neu erlassenen Reservekraftwerksverordnung (ResKV) erläutert, deren netz- und vergütungsseitigen Regelungen in diesem Beitrag näher betrachtet werden sollen.

Aus aktuellem Anlass soll an dieser Stelle die Artikelreihe zum Thema „Offshore-Windenergie“ unterbrochen werden und in den folgenden Beiträgen die neu erlassene sogenannte Reservekraftwerksverordnung (ResKV) sowie deren Umsetzung, Auswirkungen und Bedeutung für die Kraftwerks- bzw. Energiewirtschaft erläutert werden.

Das Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (kurz: Energiewirtschaftsgesetz, EnWG) enthält grundlegende Regelungen zum Recht der leitungsgebundenen Energie in der Bundesrepublik Deutschland. In seiner ursprünglichen Fassung vom 13.12.1935 wurde es in den vergangenen Jahren mehrmals novelliert, so dass es seit dem 13.07.2005 in vollständig überarbeiteter Neufassung vorliegt.

Im energiewirtschaftlichen Kontext ist unter dem sogenannten Redispatching (oder kurz: Redispatch) die präventive (ex ante) oder kurative (ex post) Beeinflussung von Erzeugerleistung durch den Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB) zu verstehen. Diese hat das Ziel, kurzfristig auftretende Engpässe aus Netzgesichtspunkten zu vermeiden oder zu beseitigen. Daher wird Redispatch nur im äußersten (netzbedingten) Notfall, d. h. im Rahmen von unerwarteten […]