Dirk Hottmann

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Im Artikel „Konzeptionelle Systematisierung von Umweltkennzahlen“ wurde im Rahmen der Entwicklung von Umweltkennzahlensystemen auch der sogenannte Hermeneutische Umweltleistungszirkel (HUZ) erwähnt – was ist unter diesem Begriff nun genau zu verstehen?

Zur Quantifizierung von Umweltzielen werden adäquaterweise inhaltlich geeignete Ökologiekennzahlen herangezogen bzw. generiert, wobei unter einer solchen Operationalisierung im allgemeinen die transformierende Formulierung eines Zieles in quantitativ ausgedrückten Messgrößen (z. B. Geld-, Mengen-, Gewichtseinheiten) zu verstehen ist.

Umweltkennzahlen stellen die datenbezogene Grundlage für das Öko-Controllinginstrument des Umweltkennzahlensystems dar. Bei diesem Konstrukt handelt es sich um eine ziel- und zweckmäßig geordnete Zusammenstellung mehrerer, sich im Sinne einer ausgewogenen Gesamtheit gegenseitig ergänzender Einzelelemente (Kennzahlen), die entweder über einen rechentechnischen (Rechensystem) oder einen sachlichen Systematisierungszusammenhang (Ordnungssystem) miteinander verknüpft sind.

Im Bereich des betrieblichen Energie- und Umweltmanagements stehen insbesondere die internationalen Normen DIN EN ISO 14001 ff. sowie die sogenannte EMAS III-Verordnung im Mittelpunkt. Die Abkürzungen DIN, EN und ISO stehen dabei für Deutsches Institut für Normung, Europäische Norm (engl.: European Standard) und engl.: International Organization for Standardization (Internationale Organisation für Normung). Die Begriffe Energie- […]