Dirk Hottmann

Infos aus der Energiewirtschaft

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Im Jahr 2011 wurde am neuen Bremer Weserwehr im Stadtteil Hastedt von der Weserkraftwerk Bremen GmbH & Co. KG ein Wasserkraftwerk mit einer installierten elektrischen Nennleistung in Höhe von 10 MW und einer maximalen Wasseraufnahmekapazität von 220 m³/s errichtet.

In diesem Artikel soll ein EE-Projekt vor der australischen Westküste vorgestellt werden, das mithilfe von Wellenkraft regenerativen Strom erzeugt. Die Funktionsweise eines derartigen Wellenkraftwerkes wurde bereits im Beitrag „Wasserkraftwerke zur Stromerzeugung aus Meereswellenenergie“ erläutert.

Im vorigen Artikel wurden Wasserkraftwerke zur Energiegewinnung aus Meereswellenkraft behandelt. Im Offshore- und Küstenbereich gibt es neben solchen die Wellenenergie nutzenden Produktionsanlagen auch sogenannte Osmosekraftwerke (OKW, auch: „Salzgradientenkraftwerke“, vgl. § 3 Pkt. 3 EEG), die ein natürliches physikalisches Prinzip zur Stromerzeugung nutzen: die Osmose.

Wenn man im Zusammenhang mit der hydraulischen Energiegewinnung aus erneuerbaren Energiequellen von Wasserkraftwerken spricht, geht es im Onshore-Bereich meist um konventionelle Wasserkraftwerke wie z. B. Speicher-, Pumpspeicher- oder Laufwasserkraftwerke. Für den Offshore-Bereich kommen insbesondere den Tidenhub ausnutzende Gezeitenkraftwerke und neuerdings auch sogenannte Wellenkraftwerke zum Einsatz, deren Funktionsprinzip in diesem Artikel anhand eines entsprechenden Pilotprojekts umrissartig erläutert […]

Für die meisten Konsumenten kommt der elektrische Strom schlicht „aus der Steckdose“, d. h. die eigentliche Herkunft der abgerechneten Energie ist für einen Großteil der beziehenden Haushalte nicht weiter von Relevanz. Aus Gründen der Kostentransparenz sowie eventuell aus Umweltgesichtspunkten sollte der Endverbraucher jedoch auch das Thema Stromkennzeichnung in seinem eigenen Interesse berücksichtigen. Das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) hat […]