Dirk Hottmann

Infos aus der Energiewirtschaft

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von Dipl.-Ing. Krischan Keitsch Auf der E-world 2017 war das sogenannte Algorithmic Trading als Teil der Digitalisierung der Energiewende eines der zentralen Themen. Es stellt sich also nicht mehr die Frage, ob der algorithmische Handel zunehmend wichtiger für Unternehmen wird, sondern wie sich Unternehmen hierzu positionieren.

In diesem letzten Beitrag zum Marktprämienmodell sollen abschließend die sogenannte Managementprämie sowie die verschiedenen potenziellen Marktpreissituationen bei der diesbezüglichen Direktvermarktung vorgestellt werden.

In diesem zweiten Teil der Artikelserie zum Marktprämienmodell als energiepolitisches Instrument der Energiewende sollen in erster Linie dessen grundlegende Bestandteile in Form der Marktprämie und des sogenannten Referenz- bzw. Marktwertes erläutert werden.

Als Alternative zur herkömmlichen Vergütung für die Netzeinspeisung von regenerativ erzeugtem Strom nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wurde seitens des Gesetzgebers für Betreiber von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien die sogenannte Direktvermarktung eingeführt. Durch dieses Instrument sollen die Anlagenbetreiber in Form eines Incentive-Systems sukzessive an die liberalisierten Strommärkte herangeführt werden.

Im Artikel „Konzeptionelle Systematisierung von Umweltkennzahlen“ wurde im Rahmen der Entwicklung von Umweltkennzahlensystemen auch der sogenannte Hermeneutische Umweltleistungszirkel (HUZ) erwähnt – was ist unter diesem Begriff nun genau zu verstehen?

In diesem abschließenden Beitrag rund um das Thema Umweltziele geht es um die auf operativer Unternehmensebene vorzunehmenden spezifischen Maßnahmen und Aktivitäten zur bestmöglichen Erreichung der festgelegten ökologieorientierten Zielsetzungen in Form der vorgegebenen Soll-Zustände. Demgemäß repräsentieren diese Aktionsprogramme als klar und verständlich zu formulierende Handlungsanweisungen konkrete Anforderungen an die betroffenen Mitarbeiter bzw. Organisationseinheiten (Gruppen, Abteilungen, Bereiche […]

Wie bereits im Zusammenhang mit der exemplarischen Vorstellung der angeführten Beispiele zu möglichen Umweltzielen und -kennzahlen erwähnt, ist auch an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass eine konkret quantifizierende Darstellung sowohl der in diesem Artikel behandelten Vorgaben als auch der im nachfolgenden Beitrag zu thematisierenden Maßnahmen in erster Linie für die hier verfolgten theoretisch-demonstrati­ven Zwecke vorgesehen […]

Für die in den vorangegangenen Artikeln determinierten potenziellen Umweltziele müssen nun diesbezüglich geeignete Kennzahlen festgelegt werden, die die jeweiligen Zielvereinbarungen im Sinne quantifizierender, umsetzungsunterstützender Indikatoren operationalisieren und damit auch auf operativer Ebene messbar machen.

Als fünfter und letzter ökologischer Zielaspekt wird aus gegebenem Anlass der ebenfalls outputorientierte Bereich der als Schadstoffausstoß aufzufassenden Emissionen angeführt. Vor allem aus umweltrechtlicher Sicht kommt diesem Gesichtspunkt eine zentrale Bedeutung zu, als verschiedene ökologiebezogene Rechtsquellen, beispielsweise in Form der Bundes-Immissionsschutzverordnungen (BImschV) oder der TA Luft, unterschiedlichste emissionsspezifische Anforderungen an Unternehmen zur Vermeidung anlagenbedingter Umwelteinwirkungen postulieren.

Als eine letzte inputbezogene Bilanzierungsgröße soll der im Unternehmen erforderliche Wassereinsatz betrachtet werden. Auch in diesem umweltrelevanten Bereich ergibt sich aus einer Verminderung des Wasserverbrauchs konsequenterweise eine unmittelbare Senkung der anfallenden (Trink-)Wasserkosten, so dass eine entsprechende strategische Zielsetzung, beispielsweise in Form der Vorgabe „Reduktion des Wasserbedarfs“, als weiteres Umweltziel Eingang in die Zielkonzeption des Fiktivbetriebs […]