Dirk Hottmann

Infos aus der Energiewirtschaft

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In den beiden vorangehenden Artikeln wurden die Sichtweisen Niedersachsens und Mecklenburg-Vorpommerns in Bezug auf die Nutzung von Kabeltrassen für Offshore-Windparks beleuchtet. In diesem Beitrag soll mit Schleswig-Holstein nun das dritte Anrainerbundesland behandelt sowie Perspektiven zur Netzanbindung von Offshore-Windparks in der Nordsee aufgezeigt werden.

In diesem Artikel soll der Fokus auch weiterhin auf die Nutzung der Kabeltrassen für Offshore-Windparks – in diesem Beitrag speziell in der Ostsee – aus Sicht der zuständigen Bundesländer und der involvierten Behörden gerichtet werden.

Um eine Kabelbündelung der einzelnen Trassen von Offshore-Windparks zu erreichen, will die Landesregierung Niedersachsen gemeinsam mit dem Bund erreichen, dass Kabeltrassen zur Küste möglichst zeitgleich mit den jeweiligen maritimen Windparks genehmigt werden können, um so von vorneherein eine zumindest teilweise Zusammenlegung der geplanten Seekabel zu ermöglichen bzw. zu erleichtern.

Im vorangegangenen Beitrag „Die Kabeltrassennutzung auf See für Strom aus Offshore-Windkraft“ wurde die Problematik im Zusammenhang mit der seeseitigen Trassennutzung im Zuge der Netzanbindung von Offshore-Windparks angeschnitten, die die grundlegende Entscheidung bezüglich einer jeweils eigenen oder aber einer über mehrere Offshore-Windparks reichenden gemeinsamen Kabeltrasse beinhaltet.