Dirk Hottmann

Infos aus der Energiewirtschaft

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Ein zentraler Punkt bei der Planung der Offshore-Windenergienutzung in der Bundesrepublik Deutschland kommt der elektrischen Netzanbindung von Offshore-Windparks und der diesbezüglichen Auslegung und Logistik zu.

Die in den vorigen Artikeln angesprochene Thematik, das Stromnetz für die Aufnahme von additiver Energie aus Offshore-Windkraft entweder zu verstärken oder auszubauen, sollte insbesondere vor dem Hintergrund des diesbezüglichen Kosten-Nutzen-Verhältnisses betrachtet werden.

Bezüglich des in den vorangegangenen Artikeln, z. B. „Notwendigkeit von Netzverstärkung bzw. -ausbau zur Offshore-Windenergieeinspeisung“, zu erwartenden Kapazitätsengpasses hinsichtlich des Leitungsnetzes für Strom aus Offshore-Windkraft können jedoch bereits anderweitige Alternativen in Betracht gezogen werden.

Ist die Netzanbindung, insbesondere der Stromtransport vom Seestandort an Land, in theoretischer Hinsicht technisch und wirtschaftlich hinreichend konzeptioniert, so besteht das eigentliche Hauptproblem in den derzeit zur Verfügung stehenden Netzkapazitäten, die schon heute den weitaus größten Engpass im Hinblick auf die weitere Entwicklung der maritimen Windkraftnutzung in der Bundesrepublik darstellen.