Dirk Hottmann

Infos aus der Energiewirtschaft

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Im Hinblick auf umweltbedeutsame Zielsetzungen, die aufgrund ihrer betriebsbezogen strategischen Relevanz in die ökologische Unternehmensausrichtung aufgenommen werden sollen, werden in diesem und in den folgenden Beiträgen einige beispielhafte Zielvereinbarungen diskutiert, die aufgrund ihrer allgemeingültigen Relevanz für jedes Unternehmen im Produktionsgewerbe einen unmittelbaren Praxisbezug aufweisen.

Zur Quantifizierung von Umweltzielen werden adäquaterweise inhaltlich geeignete Ökologiekennzahlen herangezogen bzw. generiert, wobei unter einer solchen Operationalisierung im allgemeinen die transformierende Formulierung eines Zieles in quantitativ ausgedrückten Messgrößen (z. B. Geld-, Mengen-, Gewichtseinheiten) zu verstehen ist.

Umweltkennzahlen stellen die datenbezogene Grundlage für das Öko-Controllinginstrument des Umweltkennzahlensystems dar. Bei diesem Konstrukt handelt es sich um eine ziel- und zweckmäßig geordnete Zusammenstellung mehrerer, sich im Sinne einer ausgewogenen Gesamtheit gegenseitig ergänzender Einzelelemente (Kennzahlen), die entweder über einen rechentechnischen (Rechensystem) oder einen sachlichen Systematisierungszusammenhang (Ordnungssystem) miteinander verknüpft sind.

Der verhältnismäßig weit gefasste Anwendungsbereich dieser auch als Planungs-, Mess-, Steuerungs- und Kontrollinstrumente zu begreifenden Maßgrößen kann sich auf klassische Soll-Ist-, Zeit- sowie unternehmensinterne oder -externe Vergleichsarten im Sinne eines Benchmarking konzentrieren. Im Anschluss daran können auf der Grundlage des so erfolgten Abgleichs der applizierten Indikatoren gegebenenfalls bestehende Schwachstellen sowie unter Umständen entsprechende Verbesserungsmöglichkeiten im […]

Analysiert man das quantitativ ausgerichtete Öko-Controllinginstrument des Umweltkennzahlensystems, so ist gegebenermaßen zunächst der eigentliche inhaltliche Bestandteil dieser Systematik in Form der dieses bildenden (Umwelt-)Kennzahlen zu betrachten.